Ich habe ja schon vor geraumer Zeit einmal über die Serie Friday Night Lights etwas geschrieben. Die ersten beide Folgen gefielen mir damals schon sehr gut und im Laufe der Zeit hat die Serie nur noch gewonnen. Endlich einmal richtige Geschichten, mit Chrakteren die sich glaubwürdig verhalten – auch wenn es immer noch sehr amerikanisch ist. Sicherlich wird von uns fußballgeprägten Mitteleuropäern niemand verstehen, warum eine ganze Stadt so am Rad dreht, wenn es um Highscool-Football geht. Und wieso die ein Stadion mit lockeren 20 bis 30.000 Zuschauern füllen können.
Das eigentlich erstaunliche ist aber, dass die Sendung überhaupt noch läuft. Mit durchschnittlich etwa 6 Mio Zuschauern pro Woche steht sie doch eher am unteren Ende der Akzeptanz. Kritiker waren und sind nach wie vor von der Story und den einzelnen Episoden begeistert. Nur aufs Publikum will der Funke nicht so recht überspringen.
Doch letztlich ist es nicht die mangelnde Akzeptanz der Zuschauer, denn insbesonders die erwachsene Zielgruppe ist begeistert von FNL und fürchtet derzeit um den Fortbestand der Serie. Der ist allerdings sehr unwahrscheinlich. Denn sollte der Autoren-Streik nicht bald beendet sein, gehen dem Sender spätestes Ende Februar die Episoden aus und das die Serie “renewed” wird ist dann bei diesen Zahlen doch eher unwahrscheinlich.
Schuld ist die mangelnde Vermarktbarkeit. Meint Virgina Heffernan von der New York Times (übrigens ein lustiger Name – da musste ich direkt an Doug denken) :
The fault of “Friday Night Lights” is extrinsic: the program has steadfastly refused to become a franchise. [...] There will be no “Friday Night Lights: Origins,” and no “FNL Touchdown” for PlayStation.
This may sound like a blessing, but in a digital age a show cannot succeed without franchising. An author’s work can no longer exist in a vacuum, independent of hardy online extensions; indeed, a vascular system that pervades the Internet. Artists must now embrace the cultural theorists’ beloved model of the rhizome and think of their work as a horizontal stem for numberless roots and shoots — as many entry and exit points as fans can devise.
Im Grunde unmöglich, aber was will man machen? Ein Problem könnte daraus aber auf lange Sicht entstehen, das mir gar nicht gefallen will. Bekanntlich sind die jüngeren Menschen ja viel begeisterungsfähiger als sagen wir mal jemand ab 40. Wenn aber auf Dauer nur Serien eine Chance haben, die eine dicke Online-Community aufweisen können, wo Fans neue Geschichten innerhalb des Serien-Universums erfinden, und sich neben dem eigentlichen Produkt auch noch jede Menge Merchandising an den Mann bringen lässt, was bedeutet das für unser Fernsehprogramm? Wer denkt, schlimmer geht nimmer wird sich dann aber noch umschauen. Rund um die Uhr The OC oder sonstiger oberflächlicher Kram von Josh Schwarz & Co.
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Kommentar von Starkiller
1 21. Januar 2008, 16:32 Uhr |
Habe die Serie nie gesehen, und das wird sich wahrschenlich auch nicht ändern, da es mit Sport zu tun hat.
Aber das weiter unten agesprochene Problem finde ich interessant, eine Serie kannnicht mehr nur aus sich selbst herraus erfolgreich sein, es muss quasi zu einer Marke werden, mit Spin-offs, und T-Shirts, Fanfiction und natürlich mit Conventions. Auch wenn ich nicht denke das es schon soweit ist, ich kann es mir zumindest gut vorstellen, es gibt sicherlich eine Menge Leute die sich unbewusst so stark von aussen beeinflussen lassen das sie sich quasi von den Medien sagen lassen was sie mögen und was nicht. Eine “Marke” die sich also nicht ständig mit Werbung und Merchandising in Erinnerung bringt, wird leichter vergessen und der ‘Beeinflusste’ hat u.U. das Gefühl das ‘Produkt’ weniger gemocht zu haben.
Kommentar von Starkiller
2 21. Januar 2008, 16:34 Uhr |
Noch was, was hast du eigentlich mit WordPress angestellt das die Kommentare immer so verunstaltet werden? Es werden ja alle Formatierungen entfernt, sogar normale Returns, was den Text zu einem dicken Klumpen macht, was die Lesbarkeit stark behindert. Hat mich schon immer gestört, ich war nur immer zu faul was zu schreiben
Kommentar von Starkiller
3 30. Januar 2008, 17:31 Uhr |
*noch auf Antwort wartet*
Kommentar von Ecki
4 30. Januar 2008, 18:26 Uhr |
Mhm, ich hatte das gelesen und dann mit Firefox und IE einmal nachgeschaut und konnte das Problem nicht nachvollziehen. Dann habe ich es irgendwie wieder vergessen und wie du richtig festgestellt hast nicht geantwortet.
Was mir wohl aufgefallen ist, ist das es ein wenig komisch aussieht, wenn man sich die Kommentare Inline anzeigen lässt.
Wenn es nicht zuviel Aufwand wäre, würde ich mich über einen Screenshot freuen. Dann kann ich nochmal gezielt nachschauen.
Kommentar von Starkiller
5 30. Januar 2008, 18:45 Uhr |
So sieht mein Text aus wie ich ihn geschrieben habe.
So richtig mit einem Absatz,
einem Umbruch, (ein paar spaces) und allem was dazu gehört.
Bild: http://www.starkiller.mynetcologne.de/LoremIpsum.png
Kommentar von Ecki
6 30. Januar 2008, 18:51 Uhr |
So wird er bei mir auch angezeigt. Ok die Spaces fehlen. Ich werde das mal prüfen.
Kommentar von Starkiller
7 30. Januar 2008, 21:52 Uhr |
Ich weiss das es bei dir auch so angezeigt wird, deswegen hab ich ja gefragt was du mit WordPress angestellt hast
. Die Umwandlung passiert bei dir in der Datenbank oder so, nicht im Browser.
Und nicht nur die Spaces fehlen, das machen viele Seiten, die Returns fehlen, dadurch sind weder Umbrüche (weiter in neuer Zeile) oder Absätze möglich Leerzeile und weiter in neuer Zeile)
Kommentar von Ecki
8 30. Januar 2008, 22:04 Uhr |
Also ich kann nicht erkennen, dass die Returns fehlen. Das mit den Spaces ja, aber Umbrüche sind doch da.
Kommentar von TomBee
9 30. Januar 2008, 22:11 Uhr |
Das mit den Spaces wird der Editor nicht kennen. Der müsste die
gegen “nonbraking-spaces ( )” ersetzten. Das tut er nicht. Deshalb zeigt der Browser diese nicht an. Im HTML-Quelltext sind die Spaces drin…
Mal bei WordPress nachfragen
Kommentar von Starkiller
10 31. Januar 2008, 12:42 Uhr |
hehe thx.