Ach der Herbst, neue Sendungen an jeder Ecke auf jedem Sender und endlich kann man mal wieder was Neues kennen lernen. Da habe ich mir gedacht, schau dir doch mal die vielfach angeteaserte neue Sitcom Gary Unmarried an.
Ich habe mir viel davon erwartet, weil auch die Cast-Liste mit einigen guten Leuten aufwarten konnte. Jay Mohr ist mir noch von Saturday Night Life als lustiger Vogel bekannt und auch Umweltaktivist und Schauspieler Ed Begley Jr. sehe ich eigentlich immer gerne.
Auch wenn ich von den ersten Folgen ein wenig enttäuscht war, hauptsächlich weil es eine 08/15 Story ist, musste ich doch das ein oder andere Mal schmunzeln.
Also, Gary ist seit 3 Monaten geschieden von der Frau mit der er 15 Jahre lang verheiratet war und zwei Kinder hat. Seine neue Freundin hat natürlich ebenfalls ein Kind und einen Ex mit dem es gelegentlich Probleme gibt. Ganz witzig ist, dass der neue Verlobte seiner Ex-Frau, der gemeinsame Eheberater ist. Aber alles in allem doch nix wirklich Innovatives. Mal ganz davon ab, dass ich bezweifle, dass Scheidung und ihre Folgen auf Dauer wirklich ein witziges Thema sind.

[youtube 12RSemvJxPU]

Von Ecki, 23. Oktober 2008, 22:42 Uhr

Samantha Who läuft, wie ich hörte, ja inzwischen auch im deutschen TV. Ich habe eben die ersten Folgen der neuen, zweiten Staffel gesehen und es war tatsächlich wieder unterhaltsam. Ich will jetzt nicht sagen, dass es eine sehr gute Serie ist, aber ich habe mich bisher auch noch nicht gelangweilt beim Anschauen.
Die Hauptdarstellerin Christina Applegate hat ja, wie viele wissen, einen nicht ganz so schönen Sommer gehabt in diesem Jahr. Deshalb hat mich dieses Interview auch interessiert.

Es hier einzubinden habe ich mal wieder nicht hingekriegt (Doh) und dann ist mir eingefallen, dass das auch viel zu ernst ist für dieses Blog hier. Also gibts einen Ausschnitt aus der ersten Folge der zweiten Staffel

[youtube MXggpYEfWiQ&NR=1].

Von Ecki, 21. Oktober 2008, 22:14 Uhr

Es gibt mehrere Situationen in denen man sich diese Frage stellen kann. Ich selbst habe mich das schon recht häufig gefragt.
Den Dingen auf den Grund zu gehen ist ein oft unangenehmer aber wichtiger Prozess auf dem Weg zur Wahrhaftigkeit.

Unangenehm war es, als ich das hier entdeckte und, ich muss es leider gestehen, auch noch wirklich siebeneinhalb Minuten in den Piloten geschaut haben.

Damals, beim Original, war es Gruppenzwang oder noch nicht fertig entwickelter Verstand. Aber heute kann ich wiedermal nur fragen: Warum nur, warum macht man eine neue 90210 Serie und viel wichtiger, warum nur, warum guck ich mir das den Kram Scheiß auch noch an?

Von Ecki, 3. Oktober 2008, 00:56 Uhr

Endlich ist es wieder soweit. Nach der teilweise unerträglich langen Pause, geht es jetzt so langsam wieder los mit unser aller Lieblingsbeschäftigung. Erste neue Folgen von Big Bang Theory und How I met your mother (haha Barney ist verliebt!) habe ich jetzt schon gesehen und ich bin schon ganz gespannt wie es überall weitergehen wird, deshalb verstehe ich auch nicht, wieso ich mir gerade in unserem schönen neuen Saturn in Duisburg die ersten 6 Staffeln der Gilmore Girls gekauft habe.

Ich werde jetzt sicherlich erstmal keine Zeit haben, die alle zu schauen, aber fürn Zehner pro Staffel konnte ich die da nun wirklich nicht stehen lassen.

Wer übrigens die Emmys noch nicht gesehen hat, findet sie hier. Ist aber eher bieder, albern und zäh, wie jedes Jahr. Außer Don Rickles und Ricky Gervais hat mich niemand so richtig vom Hocker gehauen.

[youtube RZp6cR4bxbY]

Von Ecki, 26. September 2008, 18:04 Uhr

J.J. Abrams ist mit seiner neuen Serie an den wissenschafftlichen Randbereichen unterwegs. Schon vor einiger Zeit, habe ich den Piloten zu Fringe gesehen. Über 80 Minuten nehmen sich die Macher Zeit um Thema und Personen einzuführen. Vielleicht ein wenig zu lang, denn nach meinem Geschmack zieht sich der Pilot während der ersten 30 bis 40 Minuten doch eine wenig melasseartig über den Bildschirm. Die zweite Hälfte fand ich dann doch recht kurzweilig, weiß aber nicht, ob ich auch eine ganze Season mit Peter Bishop (Joshua Jackson, Dawsons Creek) ertragen könnte.

An manchen Stellen hat mich Fringe ein wenig an die X-Files erinnert, allerdings lässt der Titel vermuten, dass es zukünftig mehr in Richtung Wissenschaft gehen wird, auch wenn dabei wahrscheinlich die Grenzen des Möglichen, des ethisch und moralisch vertretbaren und des Erträglichen überschritten werden.

Ein gutes Beispiel gab es auch schon in der ersten Folge. So wurde durch den komischen Wissenschaftler die Gehirnwellen zweier Menschen synchronisiert, damit die FBI Agentin Dunham (den Namen finde ich irgendwie immer witzig) von ihrem sterbenden Partner und Lover erfahren kann, wer der Attentäter war, der ihn  auf dem Gewissen hat. Dazu muss sie natürlich halbnackt in einen Wassertank steigen und bekommt noch einen schönen Drogencocktail mit LSD und wat weiß ich nicht noch alles. Hier ein etwa 3 minütiger Trailer

[youtube sWlsXtsQ6CQ]
In Gänze findet ihr den Piloten unter anderem hier.
Ich hoffe nur, dass auch hin und wieder mal ein Geschichtsstrang beendet wird und Fringe für mich nicht so endet wie Lost, nämlich mit Frust und Verweigerung.

Von Ecki, 27. August 2008, 20:21 Uhr

Ich habe hier bei meinen Entwürfen, einen Eintrag gefunden, der schon geraume Zeit da rumliegt. Irgendwann begonnen, aber nie zu Ende geschrieben. Und das wird er vermutlich auch nie werden, denn er ist inzwischen alles andere als aktuell.
Jetzt habe ich mich gefragt, warum ich ihn nie beendet habe. War es Schreibfaulheit? Bei der Frequenz in diesem Blog wohl kein so abwegiger Gedanke – aber nein, ich denke das war es ausnahmsweise nicht. War es vielleicht, dass die richtige Inspiration fehlte? Wohl auch nicht, denn dass was da so steht is eigentlich ganz ok.
Ich sags euch. Ich habe mich dafür geschämt. Denn im Grunde finde ich diese Art von Serien ganz schlimm. Es handelt sich nämlich um Army Wifes auf Lifetime.

Eine ganz schrecklich patriotische Serie über das Leben auf einer US-Armee-Basis. Im Mittelpunkt stehen die Partner von Angehörigen der amerikanischen Streitkräfte. Und natürlich geht es darum, wie schwierig es ist ein Leben als Soldaten-Partner (denn es geht nicht nur um Frauen man hat auch noch einen Mann mitspielen lassen) zu führen. Es geht um Unterstützung der Truppen, aber auch um alltägliches Leben und Gefühle.

Trotz der m.E. oft zu einseitigen Sicht auf die Dinge schaue ich mir jede Folge an. Ich weiß jetzt werden einige mich vielleicht auslachen, bemitleiden oder wenigsten mit dem Kopf schütteln. Aber um es mit einem Ausdruck der Asti zu sagen: Ich steh auf Pipi im Auge Alarm. Ich mag Emotionen. Lachen, Weinen finde ich beim Serien- oder Filmsehen viel interessanter als  Spannung, Mysterie oder Special Effects.

Und wenn man sich bei den Army Wifes auf eins verlassen kann, dann dass es am Ende jeder Folge so richtig schön traurig wird.

Damit ich aber jetzt nicht der einzige Blödmann bin, der seine geheimen Serientrash hier outet, kommentiert oder trackbacked doch bitte eure Peinlichkeiten. Mögt ihr vielleicht eine bestimmte Soap oder seid Ihr ein Sucker für Baywatch? Schaut ihr immer noch peinliche Kindercartoons? Egal wir wollen es alle wissen! Ich bin mir sicher wir finde alle etwas, was wir normalerweise nicht an die große Glocke hängen würden. Raus damit!

Von Ecki, 1. August 2008, 12:51 Uhr

Oder wie es im deutschen TV hieß NAM – Dienst in Vietnam. Die Serie mit Paint it Black im Intro. Von der ein gewisser Richter mit dem ich zur Schule ging mal verlangte, dass sie bitteschön im Frühstücksfernsehen (auch wenn es sowas damals noch nicht gab) laufen solle, damit er dann schon mit der richtigen Einstellung zur Schule kommen könnte.
[youtube HEHZhDV8R1A]

Jedenfalls habe ich vorhin überlegt, ob ich mir die DVD-Box davon kaufen soll. Da man die Vergangenheit ja oft ein wenig verklärt, habe ich nachgesehen, ob man die Serie nicht auch online sehen kann. Ich habe unter anderem die allererste Folge gefunden (Teil1, 2, 3, 4, 5, 6) Und ich muss sagen ich habe mich nicht vertan. Es war und ist eine ziemlich gute Serie. Ich hatte ganz vergessen wie cool Sergeant Zeke Anderson ist. Obwohl ich mich glaube ich daran entsinnen kann, dass Terence Knox Charakter sich in der letzten Season der Serie auf eine Handgranate geworfen hat um seine Jungs zu retten.

Es ist überhaupt witzig, dass ich jedesmal wenn ich einer meiner alten Lieblingsserien nachforsche feststelle, dass da Schauspieler mitgemacht haben, die ich auch aktuell ganz gut finde. Hier sind es beispielsweise Kyle Chandler (Friday Night Lights – CoachTaylor) und Miguel A. Nunez Jr. (Zach aus Joey).
Kaufen werde ich die Box wohl noch nicht, auch wenn beim derzeit günstigen Dollarkurs ein rechtes Schäppchen zu machen wäre. Ich warte noch bis September. Vielleicht hat ja jemand noch kein Geschenk für des Schreibers Geburtstag. :-)

Bis Weihnachten werde ich aber nicht warten!

Von Ecki, 27. Juli 2008, 00:18 Uhr

Bis vor kurzem habe ich nicht gewusst, was mich an Psych eigentlich stört. Seit ich den Piloten von The Mentalist gesehen weiß ich es. Es sind m.E. die Albernheit und das etwas übertriebenKomödiantische, von dem ich eigentlich gedacht habe, es sei der Grund weshalb ich diese Serie gucke.

Wie Shawn Spencer besitzt auch Patrick Jane (Simon Baker), der Protagonist in The Mentalist, eine bemerkenswerte Auffassungsgabe wodurch er Dinge weiß oder vermutet, die den Menschen wie Hellsehen erscheint. Beide helfen der Exekutive Gauner und Mörder zu fangen und beiden ist ihre etwas überhebliche Haltung anderen gegenüber gemein. Doch während Shawn sich über seine “Opfer” lustig macht, haftet Janes Überheblichkeit etwas ernsthaftes an.

The Mentalist ist ein echtes Drama mit spannenden und überraschenden Momenten. Das soll aber nicht heißen, dass man nicht auch mal schmunzeln kann. Zum Beispiel wenn Jane mit seinen Kollegen und Kolleginnen vom FBI, für das er als Consultant tätig ist, beim Lobsteressen sitzt und er sich mit Grace van Pelt (Amanda Righetti) darüber unterhält, ob es ein Leben nach dem Tode gibt und ob man mit Toten kommunizieren kann. Grace ist der festen Überzeugung, dass Ihre Cousine diese Gabe hat. Patrick meint aus seiner Erfahrung heraus zu wissen, dass das nicht stimmt. Leider finde ich die hervorragende Szene nirgendwo, weshalb ich sie niederschreibe, obwohl sie etwas lang ist. Was man findet ist der anderthalbminuten Trailer zur Serie, der zwar gut zeigt, wie und was die Serie ist, aber für meinen Geschmack zu viel verrät.

Grace: 500 years ago radio would have seem like magic – 500 years in the future it could be totaly normal to communicate with the other side

Patrick: With the other side?

Grace: uhum (bestätigen und nickend)

Patrick: Your Father is a Football Coach, ya?

Grace: How do you know that?

Patrick: It’s obvious from your whole demeanor, my point is, didn’t Dad always say Life is like football? When that final whistle blows, the game is over. Done! There is no more, there is no other side. This is it. Lobster and breadrolls an nautical kitsch and then zzzzttt Nothingness.

Grace: You poor sad man. The kingdom of god is a real place!

kleine Pause

Patrick: Ok, later tonight when Rigsby asks you to come back to his hotelroom…

Pause weil Kollege Rigsby sich verschluckt hat

Patrick: Say Yes!

Grace: Excuse me!

Patrick: I know, you were planning on refusing him very curtly. First week on the job, you want to set a tone, no monkey business, but why not? Live your life. Rigsby is an exellent lover, I’m sure. Tough but fair. Right? Right? … Right!

Pause

Grace: The kindom of god is a real place Mr Jane and you have an immortal soul.

Patrick: Oh, I do so hope you’re wrong.

Patrick Jane hat allerding auch Grund ernst zu sein, denn der Serienkiller, den er und seine Kollegen seit Jahren spüren, hat seine Frau und seine Tochter Kind umgebracht und ihm einen verhöhnenden Brief am Tatort zurück gelassen. Das ist schon eine ziemliche Weile her doch wie man am Ende der Folge erfährt, lebt Patrick immer noch in dem selben Haus. Allerdings sind keine Einrichtungsgegenstände mehr zu erkennen außer einer blanken Matraze und dem roten Smiley der Red John (der Killer) an allen seinen Tatorten zurück lässt.
Ich freue mich auf mehr vom Mentalisten und kann die Stimmen in Fan- und TV-Foren nicht verstehen, die der Meinung sind, dass die Serie scheiße schlecht ist, weil sie die Idee von Psych geklaut hat.
Ich finde, dass der ernste Ansatz viel besser zur “Gabe” passt.
Hier ist noch eine Szene, die nicht zuviel verrät aber doch einen schönen Einblick bietet.

[youtube pZkCbCgUN8k]
Ich gehe davon aus, dass youtube die Rechte an den Videos besitzt, die dort zum Einbau angeboten werden.

Von Ecki, 17. Juli 2008, 23:24 Uhr

Mary Shannon (Mary McCormack) ist US-Marshal in Albuquerque und muss sich dort mit Ihrem Partner Marshall Mann (Frederick Weller) um die Menschen kümmern, die vom Zeugenschutzprogramm nach New Mexico verschickt wurden.
Manchmal sind das bemitleidenswerte Menschen, die durch dumme Zufälle zu Zeugen gegen böse Verbrecher wurden, manchmal handelt es sich aber auch um Verbrecher die durch einen Deal davongekommen sind. Dabei muss Sie natürlich ihrer Umwelt verschweigen, was sie beruflich wirklich macht.

Mir haben die ersten Folgen gut gefallen. Nicht weil ich das Zeugenschutzprogramm oder die Probleme der Zeugen so spannend finde, sondern weil die Beziehung zwischen den, doch recht zahlreichen, Menschen in Shannons Leben eine großartige Dynamik entwickelt. Ihr trashige Mutter und durchgeknallte Schwester, ihr Freund Raphael Ramirez, Ihr Chef, und schließlich der städtische Cop, der ahnt, aber nicht genau weiß, was sie macht. Daraus entwickeln sich wie ich finde recht unterhaltsame Plots.

[youtube bv5_xI_7b6Q&NR=1]
Ich gehe davon aus, dass youtube die Rechte an den Videos besitzt, die dort zum Einbau angeboten werden.

Von Ecki, 15. Juli 2008, 23:21 Uhr

Jajaja, hier passiert ja nie was. Ich weiß. Ich werde mich auch nicht dafür entschuldigen oder Ausreden und Erklärungen hier niederschreiben. Es ist so wie es ist. Deal with it! Muss ich ja schließlich auch.
Jedenfalls bin ich endlich mal wieder dazu gekommen mir was Neues anzuscheuen. Swingtown heißt die neue Serie, die derzeit jeden Donnerstag Abend auf CBS zu sehen ist.
Die Serie nimmt uns mit, zurück in die 70er Jahre. Hinein in einen Vorort wo Hausfrauen, ehemalige Stewardessen, Flugkapitäne und was weiß ich wer, Schlüsselparties feiern und die sexuelle Freizügigekeit genießen erleben.

[photopress:swingtown.jpg,full,alignleft]Ich habe mir jetzt die ersten 6 Folgen dieser “innovativen” Serie angesehen und ich weiß ehrlich nicht, ob ich das noch länger aushalte. Es ist einfach langweilig. In den Siebzigern aufgewachsen und schon so das ein oder andere Revival erlebt, finde ich das Thema einfach nicht spannend und mal so gar nicht relevant. Aber vielleicht geht das ja nur mir so und der ein oder die andere von euch ist möglicherweise an den gut dargestellten Nebenwirkungen der Promiskuität interessiert.
Ich will der Serie aber auch nicht jeden Charme absprechen. Es gibt auch schon lustige Momente, wenn z.B. in der Nachbarschaft eine Unterstützerparty für den vom Gesetzt verfolgten Hauptdrasteller eines Pornos stattfindet (s. Screenshot) und die zuvor so swingerfreundlichen Männer Ihren Frauen nicht gestatten wollen alleine dort hin zu gehen.
Wer will kann sich ja zum Beispiel hier einen Eindruck von der ersten Folge verschaffen.

Von Ecki, 14. Juli 2008, 09:57 Uhr